Migränetherapie durch
Botulinumtoxin

Botox (Botulinumtoxin A) wird in der Medizin seit mehr als zwanzig Jahren eingesetzt. Es findet Anwendung zur Schielkorrektur, bei der Schiefhalstherapie, bei chronischem Tennisarm oder bei krankhaften Muskelspasmen. Der Wirkstoff löst die Muskelverkrampfungen und lindert damit die entstandenen chronischen Schmerzen.

Die Substanz bewirkt reaktiv eine bessere Durchblutung des Muskels und sorgt dadurch zusätzlich für einen zügigen Abtransport der schmerzvermittelnden Botenstoffe im und um den Muskel. Man geht davon aus, dass Botulinum zusätzlich die schmerzleitenden Nerven direkt am Behandlungsort beeinflusst.

Bei der Migränetherapie nutzen wir die Wirkung des Botulinumtoxins, um gezielt Kopf- und Nackenmuskulatur zu entspannen und somit langfristig eine Beschwerdelinderung erzielen zu können. Die Muskelentspannung setzt in der Regel nach einer Woche ein und der Effekt hält ca. drei Monate an.

Die Therapie wirkt nur lokal und nicht auf den gesamten Stoffwechsel. Die Wirksamkeit der Substanz bei chronischer Migräne ist belegt. Seit September 2011 ist Botulinumtoxin in Deutschland zusätzlich für die Behandlung der chronischen Migräne zugelassen.

 

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